„Pink Paddler“

Liebe Genossinnen und Genossen,

mit rund 69.000 Neuerkrankungen jährlich ist Brustkrebs die mit Abstand häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Fast 30 Prozent der betroffenen Frauen sind bei Diagnosestellung noch jünger als 55 Jahre – ein Alter, in dem die meisten anderen Krebserkrankungen zahlenmäßig noch kaum eine Rolle spielen. Etwa 17.000 dieser erkrankten Frauen überleben die Erkrankung nicht. Das sind dramatische Zahlen, die uns alle auf die eine oder andere Weise betreffen. Die meisten von euch werden im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis betroffene Frauen kennen.
Für die erkrankten Frauen bedeutet die Diagnose einen furchtbaren Einschnitt und nichts ist mehr so, wie es einmal war. Ihnen wird der Boden unter den Füßen weggerissen und sie müssen sich, auch wenn sie gute Heilungschancen haben, mühsam ins Leben zurückkämpfen. Viele Initiativen, Gruppen und Vereine haben es sich zum Ziel gesetzt diesen Frauen zu helfen.
Ich bin glücklich und froh Schirmherrin einer dieser ganz besonderen Gruppen zu sein. Die Pink Paddler Wilhelmshaven sind eine Drachensportgruppe für interessierte Betroffene aus Wilhelmshaven und Umgebung. Ziel des gemeinsamen Drachenbootsports ist ein Aufbau der allgemeinen Fitness, die Verringerung und die Vorbeugung von Lymphödemen, die positive Beeinflussung des Immunsystems, die Verbesserung der Schulter-Arm-Beweglichkeit, aber vor allem der Aufbau einer Gemeinschaft. Denn dies ist eine wichtige Botschaft: Keiner ist allein.
In Deutschland gibt es derzeit 16 aktive pinke Paddel-Team in denen Brustkrebsbetroffene das Wir-Gefühl spüren können. Auch in vielen anderen Ländern Europas, in den USA und in Kanada gibt es aktive Pink Paddler Teams. In Wilhelmshaven gibt es inzwischen einige Pink Paddlerinnen, die regelmäßig gemeinsam trainieren.
Mir persönlich sind besonders die Berichte der Frauen ans Herz gegangen, die bereits mit der Gruppe trainieren. Wenn man hört „Wenn man paddelt, hat man keine Chance, an was anderes zu denken“ oder „Die Krankheit und Alltagsprobleme sind überhaupt kein Thema.“, dann bewegt mich das. Hier bekommen die Frauen die Chance einfach mal abzuschalten und nicht an ihre Krankheit zu denken. Trotzdem finden sie hier gleichzeitig Verständnis, wenn es mal ein nicht so guter Tag ist. Das macht für mich die Dynamik und das Besondere an dieser Gruppe aus.
Aber warum schreibe ich euch das alles? Dieses Projekt finanziert sich durch Spenden. Die Frauen haben bereits in Eigenleistung Paddel und Sitzkissen erworben. Es entstehen aber weitere Kosten, unter anderem für Bootsmiete und Versicherungen. Ich bin der Meinung, dass ein solch schönes Projekt nicht auf die Eigenleistung der betroffenen Frauen angewiesen sein sollte. Ich werde als Schirmherrin mit gutem Beispiel voran gehen und das Projekt mit einer Spende finanziell unterstützen. Ich würde mich freuen, wenn ich auch einige von euch überzeugen kann den einen oder anderen Euro für diese tolle Gruppe zu Spenden.
Und wie überall gilt auch hier: Jeder einzelne Euro hilft. Egal wie klein die Spende sein mag, sie bewirkt etwas und drückt aus, dass wir alle hinter diesen Frauen stehen und ihnen mit unserem Beitrag etwas Gutes tun.
Wer mehr zu der Gruppe und ihren Aktivitäten wissen möchte, kann ihnen auf Facebook folgen oder bei Interesse die Initiatorin Yvonne Meyer (pinkpaddlerwhv@nullgmx.de) ansprechen.
Ich würde mich freuen, wenn ihr dieses tolle Projekt unterstützt!

Herzliche Grüße

Siemtje

Eure Spenden können unter dem Stichwort „Pink Paddler“ auf das folgende Konto überwiesen werden. Ich werde Sie dem Verein dann gesammelt übergeben.
Siemtje Möller
IBAN: DE45 2805 0100 0092 4768 11
Vielen Dank für eure Unterstützung!